Zur urtümlichen Synonymie von Religion und Ehe

Für Verfechter des Vorbehalts der Ehe den Ungleichgeschlechtlichen lohnt sich das Studium der nachfolgend wiedergegebenen Seiten aus PHILLIPS, Kirchenrecht, Regensburg (1845), Band I, S. 4ff:

In der oben ausgewiesenen Fußnote 4 findet sich der Verweis auf PHILLIPS, Deutsche Geschichte, Berlin (1832), Band I/1, S. 77 f, wo außerdem, was folgt, zu finden ist:

Die Ehe (zwischen Mann und Frau, aus der einzig und göttlich Leben hervorgehen kann) ist demnach geradezu der Urgrund für die Religion und zugleich für das Recht, und umgekehrt. Vgl. auch Phil. 2,5f.:

Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein[.]

Indem die Ehe gleichgeschlechtlichen „eröffnet“ wird, wird der Religion der Krieg erklärt!

https://www.derstandard.at/story/2000120511687/us-hoechstrichter-stellen-urteil-in-frage-das-ehe-homosexueller-ermoeglichte

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