Von Gefährten und Bösen Achsen

 

 

Seine Heiligkeit Benedikt XVI. gab kürzlich sinngemäß zu verstehen, Gott habe die Frau weder als Sklavin noch als Herrin des Mannes erschaffen, sondern als dessen Gefährtin.

Mit äußerster Bestürzung, die sich alsbald in friedvolles Amüsement ergoss, erfuhr ich heute zufällig, dass es da im Englischen ein Wort namens felloe gibt, das man ganz gleich ausspricht wie das Wort fellow.

Ob das Absicht war? 🙂

Vor einigen Jahren habe ich gegen die katholische Kirche als institutionalisierte Religionsstätte arg vom Leder gezogen. Heute sehe ich die Dinge anders und kann den hohen Wert ihrer anerkennen, der ihr schon alleine durch ihre Traditionsfunktion betreffend das Wissen aus dem Altertum zukommt.

Wohlwollendes und sonstig Hehres ist in unserer weithin geisteskranken Welt oft von Anfeindung und Zerstörungswut betroffen, was daran nicht spurlos vorbeigehen kann. So sehe ich, dass überall Bedarf an Besinnung auf die wesentlichen Wurzeln nottut.

In letzter Zeit bin ich sehr froh, dass es da Menschen gibt, die sich der Sicherung des Seelenheils verschrieben haben.

Und dennoch: eine Entschuldigung (eine Bitte um Vergebung) will mir (noch?) nicht über die Lippen kommen. 

 

20100112, 2254

 

Die Frage ist allerdings, inwieweit dabei, bei diesem Herüberretten aus dem Altertum und insbesondere im Zusammenhang mit den Kreuzzügen nicht Wurzeln dieses Wissens aus dem arabischen und gar afrikanischen Raum abgetrennt worden sind; und mehr noch: inwieweit solches Wissen sehr viel später als neu erworben verkauft worden ist.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: