Die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats, Zogaj und Shkoder

 

Am 21.12.2007 setzte ich eine E-Mail des folgenden [<<<…>>>] Inhalts ab:

 

 

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Artikel 102 der UN-Charta schließt selbstverständlich nicht aus, dass die Organe der UN Verträge berücksichtigen, die älter sind als die UN-Charta. Meines Erachtens bringt die Diktion des Artikel 102 der UN-Charta, bzw. der Umstand, dass in ihr ältere Verträge keine besondere Erwähnung finden, lediglich zum Ausdruck, dass die Organe der UN bezüglich dieser Verträge eine gesteigerte Pflicht treffen soll, deren Rechtmäßigkeit zu prüfen, ehe sie sie anwenden bzw. ihren Entscheidungen zugrundelegen; zumal man ja sagen wird müssen, dass sie – sind sie doch völkerrechtliche Verträge – von den UN-Organen offenbar ex officio angewendet werden sollen. 

Bei Martens, N. R. G., 3. Série, Tome IX, p. 647, findet sich ein Akt namens Convention relative á la reddition de la ville Scutari [Shkoder; Anm.]; signée en rade de San Giovanni die Medua, le 26 avril/9 mai 1913; abgeschlossen zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Italien und Montenegro, wobei auffällt, dass diese multilaterale Übereinkunft offenbar weder ratifiziert noch von einem entsprechenden Mandat getragen worden ist, sondern vielmehr Ausdruck faktischen Vorgehens während des Balkankrieges durch Offiziere der jeweiligen Marinemächte war.

Es geht darin, grob gesprochen, um die Übergabe der Festung Shkoder an eine internationale Kommission, gebildet aus den Vertragsmächten, nachdem Montenegro die Truppen des Osmanischen Reiches aus ihr vertrieben gehabt haben soll sowie um die Formalitäten bzw. Vorgangsweise rücksichtlich der Kriegsbeute bzw. der in der Stadt zurückgelassenen oder vorhandenen Güter und Ausrüstungen sowie schließlich um Festlegung, wie und wo die montenegrinischen Truppen nach Abzug aus der Stadt lagern dürfen, bis diese Sachen abtransportiert oder vor Ort verkauft sind (was mich wieder sehr an Hessen und Bayern/USA erinnert; sowie in weiterer Folge an die Sukzessions- bzw. Zessionsvereinbarungen zwischen Dänemark und Russland aus der Mitte des 19. Jhd., wo es auch um Verzichtsleistungen des Hauses Hessen geht, welches schon in dem überaus komplexen Artikel 48 des Westfälischen Friedens von 1848, Münster, eine wesentliche Rolle spielte, wenn es um Fragen der Austarierung zwischen Absolutismus und Demokratie geht).

Nebenbei bemerkt sei, dass eine Ortschaft, die darin zur Spezifizierung dieses Lagerortes verwendet wird, Zogaj heißt: "…1.000 Mann unweit des Tarabosch zwischen Zogaj und Siroka lagern zu lassen."

Shkoder liegt heute auf Albanischem Staatsgebiet.

Am selben Ort, p. 650, findet sich bei Martens ein Statut organique de l’Etat Albanais; etabli, á Londres, par la Réunion des Ambassadeurs le 29 juillet 1913 und dort publiziert als Beilage eines Briefes, wie ich annehme, des österreichischen Botschafters in London (mit Mensdorff bezeichnet) an den österreichischen Außenminister Berchtold, vom 29.7.1913, folgenden Inhalts:

"Ich beehre mich, Euer Excellenz im Anbuge den Text des Organisationsstatuts für Albanien zu unterbreiten, wie er in der heutigen Botschafterreunion zur Annahme gelangt ist."

Der Inhalt dieses Statuts stellt eine Knebelung des Selbstbestimmungsrechts des Albanischen Volks dar, wobei auffällt, dass manche Regelungen darin so textiert sind, dass eine Fortdauer ihrer Wirksamkeit über darin selbst gesetzte Limits (und wiederum für ausgerissene Nicht-Juristen) argumentierbar ist.

So lässt insbesondere die in dessen Punkt 4. vorgesehene "Kontrolle der zivilen Administration und der Finanzen Albaniens" offen, wer diese nach Ablauf der zehnjährigen Frist, während welcher dies eine dort vorgesehene Kommission übernehmen soll, ausüben wird; wo doch zuvor deutlich gesagt wird, dass diese Kontrolle jedenfalls existieren soll, und zwar (so ergibt es sich aus dem Text) unabhängig von der Existenz dieser Kommission.

Ferner fällt auf, dass dort die Rede von schwedischen Armeeoffizieren ist, die von den Niederlanden ausgewählt werden und in Albanien für die innere Sicherheit bzw. insbesondere die Ausbildung der albansichen Polizei sorgen sollen, wobei das Salair dieser Polizei unter internationaler Garantie steht.

Erst danach, nämlich am 20.7.1917 erfolgte auf Korfu mit der Serbischen Exilregierung die Paktierung des Serbisch Kroatisch Slowenischen Staates und wohl auch die Grenzziehung Albaniens, was das Kosovoproblem nach sich zog.

Die Albaner waren nie moslemisch. Deren größter Nationalheld hat im 13. Jahrhundert die muslimischen Truppen in Flucht geschlagen.

Die Albaner waren dem Byzantinischen Reich loyal.

Bei wikipedia lassen sich Informationen (insbesondere zu "Epirus" finden – ganz allgemein muss ich sagen, dass diese spärlich sind, wenigstens im Netz – die meine These bestätigen, wonach die Albaner vom Kaukasus, oder von noch weiter östlich stammen und im Zuge des Rückzugs der Truppen Alexanders des Großen kamen. Jedenfalls findet sich in überlieferten Aufzeichnungen des Römischen Reichs der Zeitenwende (laut dem Historischen Weltatlas von Tempsky et. al.) ein Hinweis auf ein Volk namens Albani auf dem Gebiet des heutigen Armeniens.

Wie auch immer, man braucht also nur noch zwei und zwei zusammenzuzählen, um festzustellen, dass es sich bei Albanien bzw. der dort aufgezogenen Organisationsstruktur um die Kontrollhauptzentrale der Mafia handelt, die ihrerseits von Schweden und den Niederlanden [und wieder: der Barrier-Treaty] kontrolliert wird, sodass sich die Anordnung des Sicherheitsrates in 1244, wonach sämtliche Polizeitruppen abziehen sollen, auf exakt diese aus dem zitierten Statut aus 1913 hervorgegangenen Truppen beziehen wird.

Damit ist klargestellt, dass der Sicherheitsrat dieses Statut als nicht völkerrechtskonform entstanden ansieht.

Es ist also auch die Frage, ob dieser Anordnung überhaupt vollständig nachgekommen wurde. Denn fest scheint zu stehen, dass im Raum Kosovo/Shkoder nicht nur die Fäden des weltweiten Drogen- und Menschenhandels zusammenlaufen, sondern gleich auch noch einer der wichtigsten Rohstoffe für Waffen, die man zur Aufrechterhaltung dieser kriminellen Machenschaften braucht, kontrolliert wurde, nämlich Chrom.

Die Quintessenz all dessen ist jedenfalls die, dass der heute behauptete Hauptgrund für die Sezessionstendenzen der Kosovoalbaner, nämlich die unterschiedliche Religion, in Wahrheit den Albanern ohnehin bloß aufgezwungen worden sein dürfte, nämlich als Kautel für das sich abzeichnende Auslaufen der Weltmächtigkeit "Byzantinisches Reich/Hohe Pforte". Außerdem liegt nahe, dass es zwischen den Vorfahren der (Süd-)slawen einerseits und jenen der Albaner andererseits in nicht allzu weiter Ferne vor deren jeweiliger Einwanderung Verbindungen gegeben haben wird, weil beide aus dem Großraum Zentral-/Vorderasien gekommen zu sein scheinen, wobei da freilich auch ein chinesisch/südamerikanisches Dasherl drin stecken wird.

Schon aus den Dokumenten, die bei Martens umfangreich über die Dänisch/Holstein/Schleswig’sche Frage veröffentlicht sind, die ja in engem Zusammenhang mit dem Deutschen Bund stand, geht deutlich hervor, dass eines der fatalsten Probleme der längst assimilierten Slawen dieser Zeit war, dass sie zu wenig bis gar keine emotionale Bindung mehr zu jenen Völkern aufwiesen, die sie einst ausgesandt haben! Im Gegenteil gewinnt man den starken Eindruck, als sei dieser extremistische Nationalismus, den wir bis heute bzw. zumindest bis zum 2. Weltkrieg (und darüber hinaus) erleben mussten, wesentlich auf dem Mist dieser Slawen gewachsen ist, denen offenbar Erinnerungen an schlechtere Zeiten derart tief in den Knochen gesessen haben müssen, dass sie sich derart vehement gegen eine Öffnung hin zu ihren Vorvätern bzw. deren Nachkommen ausgesprochen haben bzw. entsprechend agiert und partout ihr eignes Süppchen gekocht haben.

Insofern wiederum wird aus pädagogischen Gründen gar nicht so schlecht gewesen sein, ihnen im Süden in der Form der islamisierten Albaner ein falsches Kuckucksei ins Nest gelegt zu haben, damit diese blökenden Blindschafe möglichst peinlich an ihre Herkunft und Aufgabe würden erinnert werden können.

lol

Was also separiert gehört, sind die Kröpfchen und die Töpfchen.

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Ein Nachsatz aus heutiger Sicht: Ich bin sehr froh, dass ich nicht mehr rauche, auch wenn mir Rothändles Schwarze Hand und Japanse Jongens sozusagen gut geschmeckt haben, sofern man das so überhaupt sagen kann.

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