Zum IMF, der IBRD und anderen Finanzsachen: Eine Rückschau. Teil III

 

 

 

[Fortsetzung von: Zum IMF, der IBRD und anderen Finanzsachen: Eine Rückschau. Teil II]

 

 

 

20071011, 2152

Der BAWAG-Prozess bzw. sein rechtlicher und tatsächlicher Hintergrund ist derart komplex, dass man sich auch als Berufsrichter nicht zu schämen braucht, wenn man mal mit einer sich während einer Zeugenvernehmung ergebenden ad-hoc-Frage momentan überfordert ist.

Ganz generell sollten daher in solchen Prozessen – wenigstens dann, wenn Zeugeneinvernahmen am Plan stehen, bei denen zu erwarten ist, dass sie mit allerlei Unfug als Ausreden daherkommen (vielleicht weil sie wissen, dass der Richter das gar nicht wissen kann und aus falsch verstandener Peinlichkeit vielleicht nicht näher nachhackt) – die besten Sachverständigen aus dem Steuer-, dem Kapitalmarkt- und dem Währungs- und Devisenrecht und allem sonstig Relevanten, die wir haben, vereidigt und obligatorisch anwesend sein, sodass das Gericht jederzeit auf ihr spezialisiertes Fachwissen zurückgreifen können, und sich nicht mit derlei Scheißantworten brüskieren zu lassen brauchen.

Die dadurch auflaufenden Kosten sollte uns eine BAWAG-Causa, an der buchstäblich die halbe, oder gar viel mehr als die Republik hängt, wert sein.

Feststeht jedenfalls, dass sich immer mehr herauskristallisiert, dass hier die Bestimmungen des IMF über current transactions sowie working balances missbräuchlich dazu benutzt wurden, wie ich vermute, nach Belieben bzw. Bedarf, wer weiß zur Finanzierung wessen tatsächlich, Umtauschkurslimits sprengen zu können bzw. eben auch Verpflichtungen gegenüber dem Fonds zu reduzieren (was dann aber im Sinne von IX9 und IV3 IMF zufolge babylonischer Sprachverwirrungen offenbar nachträglich brühwarm in die Hose ging, zum verschwindend geringen Teilbetrag wenigstens, denn den großen Rest teilt man sich wohl noch)

Es kann also gut sein, dass dadurch ein weit größerer Schaden angerichtet worden ist, als bloß diese angeblichen 1,44 Mrd. an der BAWAG; nämlich an anderen, die bislang gar nicht namentlich bekannt sind, und sei es nur dadurch, dass Geld aus Menschenhandels-, Drogen und sonstigen Geschäften gewaschen wurde.

Es drängt sich angesichts dieses Karussells jedenfalls der Eindruck auf, dass dieses zumindest ganz wesentlich in Wahrheit auch den Grund hatte, eben diese foreign exchange Geschäfte ohne Limits am laufenden Band und somit in großer Zahl abwickeln zu können.

Und dazu gesellt sich der höchst interessante Wortlaut der Artikel 105 Absatz 3 sowie 105a Absatz 1 EGV, welch ersterer glatt wider IMF (V1 iVm XIX insb c) verstößt und welch letzterer – möchten sie wohl gerne meinen – das elektronisch gepeitschte bzw. geblasene Girogeld beliebig legitimiert.

Man hat sich doch – neben allen betrügerischen und sonstig strafgesetzwidrigen Momenten, die diesen Machenschaften innewohnen – auch die Frage zu stellen, inwieweit Artikel 29 des Protokolls über die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank einer Auslegung ganz grundsätzlich dahin zugänglich ist, dass nicht jede x-beliebige Geldvermehrung, insbesondere dann, wenn sie rein elektronisch bzw. auf dem Papier (das, bitteschön, nicht im Sinne von Artikel 105a autorisiert bedruckt ist, und das mitunter sogar noch nicht einmal tatsächlich Papier ist, sondern eben nur bits and bites) geschieht, überhaupt als Geldwertschöpfung anzusehen und somit legitim ist, ob also tatsächlich jeder Zweck die Mittel heiligt; wobei ich diese Frage eher als rhetorisch gemeint verstanden wissen will.

Dass besagter Artikel 105a hier freilich insbesondere im außergemeinschaftlichen Raum satanischen Interpretationsspielraum für Halsstarrige offen lässt, ist die andre Sache.

Und dass man Dänemark bzw. das Recht dessen Nationalbank, „ihre derzeitigen Aufgaben hinsichtlich der nicht der Gemeinschaft angehörenden Teile des Königreichs Dänemark wahrzunehmen“ in diesem Protokoll zum EGV (und EUV) durch „Artikel 14 des Protokolls über die Satzung des Europäischen, Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank […] nicht [berührt]“ sein ließ, während es in der VO (EG) 864/2007 heißt, dass

„[g]emäß den Artikeln 1 und 2 des dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beigefügten Protokolls über die Position Dänemarks […] sich Dänemark nicht an der Annahme dieser Verordnung [beteiligt], die für Dänemark nicht bindend oder anwendbar ist“,

während besagte zwei Artikel lauten wie folgt:

„1. Die dänische Regierung notifiziert dem Rat ihren Standpunkt bezüglich der Teilnahme an der dritten Stufe, bevor der Rat seine Beurteilung nach Artikel 109 j Absatz 2 dieses Vertrags vornimmt.

2. Falls notifiziert wird, daß Dänemark nicht an der dritten Stufe teilnehmen wird, gilt für Dänemark eine Freistellung. Die Freistellung hat zur Folge, daß alle eine Ausnahmeregelung betreffenden Artikel und Bestimmungen dieses Vertrags und der Satzung des ESZB auf Dänemark Anwendung finden.“;

mithin gar nicht so schwierig einsehbar ist, wo der Zusammenhang liegen sollte; – einmal abgesehen davon, dass in den beiden zitierten Artikeln mitnichten die Rede von einer Wirksamkeit ihrer auch in Bezug auf Sekundärrecht ist. (Im Übrigen stellt diese Herausnehme Dänemarks ausgerechnet in der genannten VO freilich auch einen schönen, weiteren redaktionellen Beweis für den auch auf europäischer Ebene herrschenden Hochverrat dar, den man hier untergejubelt hat.)

Da fragt man sich also, wer da wen gefickt hat, bzw. vor hat zu ficken. Dass die Rohstoffe, die man am Nordpol vermutet, da eine gewichtige Rolle spielen, steht fest; gegenwärtig aber bereits auch, dass Dänemark immer noch eine der wichtigsten Seehandelsmächte ist, ebenso wie freilich Großbritannien, die beide nicht am Euro teilhaben.

Was mich aber quält, ist, dass man diesen Vermögensgerichtsstand schon mit Rom I abgeschafft hat. Gerade ein Gericht in Nuuk, sollte man annehmen, müsste doch besonders offenen Geist und erforderliche Konsequenz aufzubringen imstande sein, einen Musterprozess in Sachen Umweltzerstörungswahn vom Zaun zu brechen.

Ob sich die Inuit also freuen, ob des Gespürs für Schnee, das da aufkommt?

P.S.: Ich bin grad dran, mir die Patientenschlichtungsordnung der Österreichischen Zahnärztekammer reinzuziehen, die, das sieht man schon im d’rüberfliegen, auch ein paar außergewöhnliche Schmankerln in sich birgt, die, wie ich gleichfalls vermute, schon mal lohnen könnten, ein bisserl sich das Dentistenrecht der Braunen Ära anzusehen, das mit Sicherheit bis heute nachwirkt, schon der Berufsausbildung und –prüfung wegen.

Die Matrix ruft schon wieder….

J

24 Nov 2007 20:16:33

"Offener Brief an Airbus"

Sehr geehrter Herr Enders!

Zu Ihrem Dollar_kurs-Problem hätte ich folgedes Konzept vorzuschlagen:

1. Airbus liefert über einen Zwischenhändler (Importeur), der im betreffenden Kundenland sitzt und eine One-man-Briefkasten-Show sein kann und wohl eine Tochter von Airbus sein wird.

2. Diese Show bezahlt den Kaufpreis (abzüglich einer Marge für Verwaltungskosten) in Dollar an Airbus, welche Dollar sie über einen Euro-Kredit, den sie im EU-Ausland über eine Korrespondenzbank der EZB aufnimmt, erwirbt.

3. Den vom Kunden bezahlten Kaufpreis in Dollar führt sie an die Korrespondenzbank zur Deckung der Kreditvaluta ab; die Kursdifferenz, um die es geht, bezahlt sie mit von IHR SELBST AUSGEGEBENEN AUSLANDSEUROSCHEINEN; die nach dem Protokoll über das Zentralbankensystem zwar kein Zahlungsmittel sind, dafür aber

a) im Ausland "von jedermann" ausgegeben werden dürfen und

b) von der EZB 1:1 gegen echte INlandseuro umzutauschen sind, sofern es dafür triftige Gründe gibt

So verstehe ich das genannte Protokoll im Verein mit IMF.

4. Die in diesem Umtausch bei der EZB gewonnenen Euros liefert die Show (als vereinbarungsgemäßen Teil des Kaufpreises) an Airbus ab.

Noch Fragen?

Ich hab‘ das jetzt recht gach aus dem Ärmel geschüttelt. Sie sollten das also noch checken lassen. Aber wenn’s funktioniert, treffe ich Sie gerne auf einen Kaffee, oder Tee, oder was immer Sie zu einem entsprechenden Gespräch gerne trinken.

Mit freundlichen Grüßen  

30 Nov 2007 15:13:28

Was ist eine Nominierung?

Also eigentlich "a nomination" (engl.). Bei PONS findet sich dazu nicht viel, nicht wirklich Befriedigendes. Also geht man weiter, was angesichts des klaren lateinischen Ursprungs zulässig sein muss, zu Langenscheidts Lateinwörterbuch.

nominare: benennen, etc; und eben auch und vor allem: namhaft machen!

Was ist jetzt aber, jemanden namhaft zu machen? – Ist das wirklich bloß, dessen namen vorzulegen, oder gar zu nennen nur, also mündlich dessen Namen bloß auszusprechen; oder ist das doch etwas mehr? ZB dessen Eigenschaften hervorzukehren, dessen Fähigkeiten, die dort, wo die Namhaftmachung, um die es geht, relevant sein soll, von Relevanz sind.

Wir sind hier bei zweierlei Aspekten, mindestens:

a) dem Aspekt der Transparenz und Nachprüfbarkeit, die Schriftlichkeit und Dokumentation verlangt; und wir sind

b) beim Aspekt der Substantialität der Begründung von Entscheidungen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen.

Ganz abgesehen davon sind wir freilich auch bei der Frage, wer eigentlich Resolutionsentwürfe und solche Papiere, die kraft materieller Verweisung auf sie in Resolutionen der Wirkungskraft von Resolutionen gleichkommen, in den Sicherheitsrat einbringen kann. Und das scheinen mir nach dem Wortlaut der Charta (Kapitel betreffend General Assembly und Security Council) ausschließlich Mitglieder seiner sein.

Es besteht ein Unterschied, den SC mit einer Frage zu befassen, ihn auf etwas hinzuweisen, einerseits, und ihm einen Entwurf für eine Entscheidung, die er darüber treffen soll, vorzulegen. Und selbst bei der Befassung bestehen berechtigte Zweifel an der verbreiteten, jedenfalls aber praktizierten Auffassung, wonach dies jeder (Mitgliedstaat der UNO) könne. (Mir fällt dazu zB der Brief Kuwaits aus 1990 ein.)

Die Generalversammlung – und nicht der Generalsekretär! – sollte hier Verbindungsglied sein. Und sinnvollerweise könnte man hier – sofern 192, oder 193?, es nicht auf die Reihe bringen, einen akuten Notfall auch im Plenum so ruck zuck zu behandeln, dass er binnen Stunden dem SC vorgelegt wird, sofern ein solcher Notfall nicht ohnehin von solcher öffentlichen Notorie sein würde, dass der SC ex officio einschreiten kann, weil er ohne Zutun eines der Mitglieder oder eines der Organe der UN davon Kenntnis erlangt – ein zahlenmäßig geschrumpftes subsidiary organ seiner schaffen, das auch ständig tagt und die Kompetenz hat, den SC zu befassen.

Der SG ist Exekutiv und Hilfsorgan, nicht aber Committee, Experte oder Konzipient! Dass amn ihn und somit das Secretariat zu solcher Funtionalität (charta-widrig!) werden hat lassen, zeigt nur und war bedingt dadurch, dass in den Mitgliedsstaaten Hochverrat herrscht, der Oberidioten als Repräsentanten in die Generalversammlung schickt, weil er nichts besseres aufzubieten hat.

Und weil dies Debile sind, die kaum den Text vom Blatt zu lesen fähig sind, braucht es ein Sekretariat, das juridische Fachkompetenz wahrnehmen und ausüben muss – obwohl dies in der Charta so an sich nicht vorgsehen ist; denn dass man den SG mit allerlei befassen darf, heißt nicht, dass man auf ihn Kompetenzen abwälzen dürfte, die man an sich selber zu erledigen hätte: da gibt es eine materielle Grenze!

Wie man umgekehrt eine einem gar nicht zustehende Kompetenz auch dadurch nicht erlangen kann, dass man sie auf den SG abwälzt, also ihm aufträgt, Statuten für Internationale Tribunale zu errichten, oder auch nur zu entwerfen (wenn auch – ohne Ratifizierung durch dieselben! – mithilfe der Mitgliedstaaten).

Dies gilt auch dann, wenn an sich Verständnis dafür besteht, dass im konkreten Fall eine hohe Affinität der zu lösenden Problematik in beiden Fällen zu einem ganz bestimmten Sekretär gegeben ist, zu einem Österreicher obendrein.

In fremden Teichen zu fischen, läuft – heutzutage und in unseren Graden – dem Sinn und Zweck des Fischens zuwider: der, wie man sagt, Entspannung.

Dazu fällt mir aber, das muss ich zugeben, die Streitschlichtungs-Klausel in den IMF-Articles ein, bei der man meinen könnte, die UNO sei damals völlig unbekannt gewesen.

Und ich assoziiere damit auch Neue Kommissionen, die den Eindruck erwecken, man habe hier eine Kontinuität, eine Levis Sarah-Kontinuität, bewirken wollen, die man auch im Iarn heute noch spürt, wenn man sich nicht gerade irgendwo metrisch, äh…metertief im Sand vergräbt.

Da gibt es zB dieses "Abkommen" zwischen der Britischen Krone (?) und diversen Zulu-Häuptlingen aus dem 19. Jahrhundert, in dem klar die Rede davon ist, dass Schluss sein soll, mit diesem Voodoo-Scheiß, mit allerlei Geruchssinnigem und sonstigen Zaubern.

Man solle stattdessen auf und abgehen, für den Frieden – und dabei Ruhe haben!

Unter Ruhe, auch Seelenruhe, verstehe ich was andres! 

26 Jan 2008 12:40:30

Transaktionen

Was diese Oberidioten jetzt besteuern wollen, darf entweder gar nicht stattfinden, oder es ist vom IMF genehmigt und deshalb steuerfrei.

Etwas, was IMF-widrig ist, zu besteuern, wäre erstens IMF-widrig, da das falsche Zeichen und zweitens ein völlig falsches Zeichen und drittens auch seiner Wirkung nach IMF-widrig.

Dito warte ich auf ein Wort des IMF, was er von der BAWAG-Sache hält, weswegen er ja offensichtlich hier war, um zu prüfen.

Denn er kann das auch im Nachhinein genehmigen, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen; sogar personell partiell ginge das, wenn angezeigt.

Die Bandion-Ortner aber, das steht fest, hat offenkundig keine Ahnung; auch was diese Liechtensteiner angeht, zeigen zumindest die jüngsten Medienberichte darüber, dass sie von Inkompetenz strotzt.

Rueff hieß der, glaub ich, zB. Was wurde daraus?

Dass Island gemeinsam mit Afghanistan und Schweden Mitglied im Club wurde, ist auch interessant.

Und ganz generell sollten mal die UN-Pflichten mit jenen aus dem SOFA etc. abgeglichen werden.

Ein Kräftemessen wäre schön, sonst gibt’s bald keine Kräfte mehr, denk ich. 

29 Jan 2008 17:28:34

Zur Abgrenzung des partiarischen Darlehens von der Stillen Gesellschaft

8  Ob   553/89 des OGH:

Wurden keine besonderen Mitwirkungsrechte des Darlehensgebers vereinbart, wie sie für das Bestehen eines Gesellschaftsverhältnisses nach der Art einer stillen Gesellschaft
charakteristisch sind, dann ist ein Gesellschaftsverhältnis auszuschließen und clip_image001Darlehen mit Gewinnbeteiligung anzunehmen.

Derlei Spekulationen will Kleiner dem Gericht also nicht zumuten, damit nicht auf die Hand zu liegen kommen kann, dass Flöttl sehr wohl unter das BWG fiel und fällt, weil die ganze Chose in Wahrheit ein Umgehungsgeschäft rund um das BWG gerade sein hätte sollen, weshalb man zwar so tat, als wollte man ein partiarisches Darlehen gewähren, in Wahrheit sich aber sehr wohl – no na ned! – Mitwirkungsrechte an der Veranlagungsweise vorbehielt.

Warum diese – und ich zitiere Kleiner – "Vereinbarungen"[sic!] nie in Vertrag mit der BAWAG aufgenommen worden seien, darüber mag er, Kleiner, der offenbar nicht Jurist ist, nicht spekuleiren, bzw. Spekulationen darüber, der total inkompetenten Bandion nicht zumuten.

Die Frage wird auch sein, um wieviel mehr man – gerade im Rahmen eines Strafprozesses, wo dies von Relevanz ist – unter Aspekten der Anwendbarkeit öffentlichen Rechts bei der Deutung zivilrechtlich relevanter Sachverhalte sich an den Erfordernissen, die Umgehung des relevanten öffentlichen Rechts den Parteien des Geschäfts nicht in den Mund zu legen, zu orientieren und daher gerade nicht von Vornherein davon auszugehen habe, man habe etwas abschließen wollen, was die Tatbestände dieses öffentlichen Rechts nicht erfüllt.

Was hier gespielt wird, ist offenkundig:

Dass im BWG diverse Spekulativgeschäfte geregelt sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie ohne weiteres auch zulässig wären! Dafür, dass sie zulässig sind, ist vielmehr eine Genehmigung des IMF erforderlich.

Exakt diesen Punkt scheint die gesamte globale Bankenwelt in den letzten, was weiß weiß ich, seit wann, mehr oder weniger total missachtet zu haben.

Die im BAWAG-Prozess Agierenden sind entweder zu dämlich, dies zu erkennen, oder aber, was ich schon eher glaube, bezahlt, um das unter den Teppich zu kehren und stattdessen – schreit doch der Pöbel danach – eine Sau zu schlachten, die man als Sündenbock braucht.

Die richtige Sau, die es zu schlachten gälte, ist aber das Unwesen, das dergestalt getrieben wurde, seit Jahrzehnten.

Man wird das nicht erreichen, wenn man jetzt so tut, als wäre Flöttl frei und Elsner dran. Denn das Elsner dran sein würde, ist klar, hätte er doch – wenn keine Stille vorläge – Flöttl ein partiarisches Darlehen mit Höchstrisiko eingeräumt, ohne sich Mitspracherechte auszubedingen, was ihn aktien-, bankwesen-, und strafrechtlich den Kopf kosten muss.

Dass die Sache schief ging, hat offenkundig den Grund, dass im Hintergrund daran gearbeitet wurde, die große Sau, von der ich sprach, zu schlachten, weshalb man Flöttl hartnäckig aufs Maul fallen ließ, damit dann der jetzt stattfindende Prozess aufkommen würde können.

Somit, weil diese Geschäfte sonst sehr wohl funktionieren, weil sie GELENKT WERDEN (und sonst gar nix!) steht in Wahrheit auch gegenständlich ausschließlich deren IMF-mäßige Zulässigkeit zur Debatte, zu welcher ohne Äußerung bzw. Entscheidung des IMF eine seriöse, will heißen verbindliche Antwort gar nicht zu erlangen ist. Diese lässt sich auch im Rechtshilfewege bzw. muss wohl über das Finanzministerium eingeholt werden.

Wahrscheilich fehlte den Herren auch in der Tat der Vorsatz, weil ihre Verblüffung immer größer geworden sein muss, ob der unglaublichen Tatsache, dass die 17 partout nicht kommen wollte, wo man doch sonst von überall her vernommen hatte, wie wundersam sie sonst allenthalben komme.

Diese IMF-Relevanz gehört geklärt, sonst verschläft man auch hier eine Jahrhundertchance!

Affen!

9 Feb 2008 10:54:05

StA Krakow…

…sitzt da (heutige Presse, Seite 12) wohl einem Irrtum auf, wenn er erzielte Gewinne einer Wiedergutmachung gleichhalten will: Was sagt denn da der Eigentümer der Gelder dazu, die auf der andern Seite analog in den Sand gesetzt wurden und vielleicht von einer Bank herrühren, wo analog gespielt wurde, oder von einem Fonds braver Pensionsanwärter, oder so?

Ne, ne, du, nix da! – Entweder das ganze ist IMF-konform, weil man endlich zugesteht, was für ein Hurensauverein, was für ein manipulierter die ganze Weltwirtschaft ist, oder aber man gibt das nicht zu, dann ist alles kriminell, oder so.

lol

Das Irrenhaus steht lichterloh in Flammen, könnt Ihr es sehen?

Die Banken haben öffentlich-rechtliche Funktionen als Arme der Notenbanken zu erfüllen, welche wiederum dem IMF verbunden sind. Wenn sich die Wirtschaft nicht an die internationalen Regeln des Völkerrechts (IBRD, IMF etc.) hält, sodass dies dazu führt, dass ein superreicher Westen entsteht, während die Menschen anderswo des Hungers sterben, dann ist gerechtfertigt, wenn durch solche (getarnten) Spielereien Geld verschoben wird, wobei die Tarnung nötig ist, damit die beteiligten Banker nicht geschlachtet werden von den blutrünstigen Hurenwirtschaftern und deren Anhängen.

Die Frage also ist einzig und allein, wo das Geld hin verschwunden ist. Ohne Antwort auf diese Frage kann die Schuldfrage nicht geklärt werden. Unmöglich!

20 Feb 2008 12:39:36

de tripode dictum

Irgendwann in den 1760ern haben Österreich und das Osmanische Reich das Heimfallsrecht und die Detraktion vertraglich abgeschafft.

Großbritannien hat sie mit dem Vertrag betreffend Zypern wohl wieder eingeführt; nachdem bereits zuvor mittel u. a. und vor allem Amiens die Weichen gestellt worden waren.

Der IMF ist also gefragt, wenn § 4 DevisenG nicht weiterhilft, was angesichts besagten Vertrages aus 1760ern gut sein kann, sodass IMP bemüht werden muss, was zu IMF führt.

Die Anerkennung eines Staates, also die Annahme dessen Unabhängigkeitserklärung kommt zweifelsfrei dem Abschluss eines Völkerrechtlichen vertrages gleich. Das braucht nicht einmal im Ansatz diskutiert zu werden, bei den vielfältigen Rechtsfolgen, die sich daran auch dann bereits knüpfen, wenn sonst noch keine einzige spezielle vertragliche Bindung zu diesem Staat besteht.

Wird durch die Art und Weise, wie die Proklamation erfolgt ist, Völkerrecht geborchne bzw. wesentlich abgeändert, liegt über Artikel 9 B-VG eine Verfassungsänderung zusätzlich vor!

Die Lächerlichkeit, mit der diese Republiken auf angebliche Beine gestellt worden sind, spottet jeder Beschreibung!

Liechtensteinisches Stiftungsrecht könnte ein Restbestand aus monetären Beziehungen zwischen dem heiligen deutschen Reich und dem Ottomanischen Reich sein. (Daher auch seinerzeit das Wiederaufleben über diese Türkenlose.) Das müsste aber noch näher betrachtet werden; der Schluss drängt sich gleichwohl jetzt schon auf.

Keine Ahnung, aber regieren wollen! Vollidioten!

21 Feb 2008 13:52:49

Denn dieses Detracting…

…ist exakt das, was die IMF-Artikel mit "making net use of the means of the fund" meinen und damit gerechtfertigt, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Solche können vielerlei denkbar sein und haben alle gemeinsam, dass sie sich (auch) gegen ein Überhand Nehmen von primitivem zivilisationskrankem Pöbel richten; aber freilich auch, dafür Sorge zu tragen, wofür dieser Rotzpöbel nicht einmal einen Cent ausgäbe, nämlich Entwicklungshilfe und Paläomagnetistisches und dergleichen.

Da kann also überhaupt kein Anhaltspunkt für irgendwelche Straftatbestände gegeben sein; außer freilich jenem, den der Bundesnachrichtendienst erfüllt hat, mit seiner unglaublich präpotenten Frechheit, die er sich geleistet hat.

13 Mar 2008 22:48:38

Weißt Du…

Alina, wenn ich mir den genauen Wortlaut der Resolution 1737 (2006) auf deren Punkte 12 bis 15 Resolution 1803 verweist, genau anschaue und dabei berücksichtige, dass diese Zinsregel im Punkt 14 der Ersteren im Hinblick auf die Phrase "or at any time thereafter" im Punkt 12. derselben an sich als pleonastisch angesehen werden könnte, dann komme ich zum Schluss, dass einer der wesentlichen Zwecke dieser non-proliferation-action des Sicherheitsrats der ist, die Banken ein klein wenig daran zu erinnern, wo deren Pflichten, insbesondere unter dem Regime des IWF und der Weltbank etc. liegen.

Und wenn ich mir dann auch noch ansehe, was ich…- ach, lassen wir das! Das ist gar nicht der Rede wert, denn Fakt ist, dass Du und Deine Ma mir fehlt, und der Rest ist Nebensache.

 

 

[Fortsetzung in: Zum IMF, der IBRD und anderen Finanzsachen: Eine Rückschau. Teil IV]

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