Ein Anstoß mit Gegeneffet

 

 

Am 21.12.2006 setzte ich in der nachstehend angeführten Exekutionssache den folgenden [<<<…>>>] Schriftsatz ab:

 

 

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Bezirksgericht Dornbirn
Kapuzinergasse 12
6850 Dornbirn

 

12 E 2180/06y
Dornbirn, am 21. Dezember 2006

 

betreibende Partei:

Europay Austria Zahlungsverkehrssysteme GmbH
Untere Viaduktgasse 4
1030 Wien

vertreten durch: Dr. Hans Bichler, Mag. Edgar Zrzavy
Rechtsanwälte
Weyrgasse 8, 1030 Wien

verpflichtete Partei:

Mag. Arthur Harald Lambauer
emeritierter Rechtsanwalt
Kehlhofstraße 5
6850 Dornbirn

wegen: € 118,67 s. A. (Zahlung)

Äußerung zur Ladung vom 18.12.2006

einfach
1 HS

Eine Gleichschrift den Herren Betreibendenvertretern gemäß § 112 ZPO direkt übermittelt.

[Seitenumbruch]

Eine Bank verfügt anfänglich nur über ihr Eigenkapital, kann somit auch nur dieses als Kredite vergeben. Erst wenn sie Spareinlagen erhalten hat, kann sie auch diese als Kredite vergeben, muss dabei aber darauf achten, einer Wahrscheinlichkeitsrechnung folgend gegenüber ihren Sparkunden liquid zu bleiben.

Fängt diese Bank aber damit an, Kontoposten, die in bewertungspflichtigem Anlagevermögen liegen, als Kontokorrent-Kredite zu vergeben, wird es gefährlich; insbesondere dann, wenn solches Anlagevermögen in Beteiligungen besteht, die etwa an der Börse notieren und daher über die notorisch hysterische Börsenbewertungsillusion zu hoch bewertet sind, sodass eine reale Deckung der damit begebenen Kredite gar nicht vorhanden ist.

Dann nämlich geht die Vergabe von Krediten, die im heute überwiegend üblichen unbaren Zahlungsverkehr (seitens der Bank) der Geldfälschung bzw. (seitens des Kreditkunden) der Geldwäsche oder zumindest dem Betrug zulasten dessen gleichkommt, an den dieser per Kreditvaluta zahlt, zu Lasten der Bedeckung der Notenbank sowie überhaupt der gesamten Volkswirtschaft, weil Geld in Umlauf ist, das eigentlich gar nicht existieren dürfte, was das echte Geld entwertet und damit vor allem die Sparer (durch Inflation) schädigt, indem die vorhandenen Sachleistungen aufgewertet werden müssen, um eine wenigstens scheinbare Bedeckung dieser Übermengen an Geld(forderungen) herbeizuführen, wovon üblicherweise freilich nicht die Arbeit betroffen ist, sondern lediglich deren Produkt, dessen Eigentum aber nicht seinem Schöpfer sondern jenen zukommt, die ihn mit solchem Scheingeld bezahlen.

Mit solchem Scheingeld werden Kapitalerhöhungen in Aktiengesellschaften getätigt, somit Wertpapiere gefälscht.

Mit solcherart aufgeblasenem Scheingeld werden zusätzlich Spekulationsgeschäfte am internationalen Devisenmarkt (auf dem so gut wie ausschließlich bloße Geldforderungen gehandelt werden) getätigt, womit zweierlei erreicht wird: zum einen zusätzliche solche Scheingewinne; zum andern die Vernichtung von höchst gefährlich zu viel von solchem Scheingeld durch künstlich gesteuerte Insolvenzen großer Broker wie etwa zuletzt Refco in den USA.

Solche Machinationen sind nach österreichischem Kapitalmarktrechtssystem erlaubt zumindest aber begünstigt! Ob dies aus Dummheit des Gesetzgebers oder aus dessen krimineller Energie zu erklären ist, bleibt Gegenstand der Pflichten der Strafverfolgungsbehörden, die ihrerseits von fragwürdigem Pflichtbewusstsein sind.

Gemäß § 2 Absatz 2 litera a) Schillinggesetz, BGBl 231/1945 haftet das österreichische Volk für die von der Österreichischen Nationalbank ausgegebenen Schillingbanknoten mit seinem gesamten Vermögen. Diese Haftung, unter welcher ausländische Gläubiger Österreichs Leistungen an Österreich erbracht haben werden, kann diesen gegenüber durch die Einführung des Euro (nach Treu und Glauben) nicht aufgehoben worden sein.

Wer unter diesen internationalen Finanzmachenschaften am meisten leidet, ist der „einfache Mann“, dessen ehrlich verdientes Geld immer weniger wert wird, was ihn dazu zwingt, immer mehr zu arbeiten, für einen Lohn, der dem wahren Wert seiner Schöpfung nicht im Entferntesten gleichkommt, wogegen er aber keine Chance hat sich zu wehren, weil die kapitalistische Macht jener, die sich solcher Scheingeldreichtümer bedienen, ihn erdrückt.

Außerdem schwächen und knebeln sie die Völker der Dritten Welt, weil deren Landeswährungen als nicht kompatibel gelten, aller Zahlungsverkehr für deren Rohstoffe und sonstige Leistungen in Dollarforderungen abgewickelt wird, womit sie gleichfalls in diesen Teufelskreis des Falschgeldes involviert sind.

Am beklemmendsten aber ist, dass mit diesen Falschgeldmachenschaften, über die auch, vordringlich von militärisch und wirtschaftlich übermächtigen Volkswirtschaften, ausländische Devisen erworben werden, um im internationalen Luxus-Güteraustausch bestehen zu können, der gesamte Staatsapparat erpressbar wird, worin der Grund liegt, dass wir keine Demokratie noch Rechtsstaat sind, weil wir schon die Kosten für den Ersten Weltkrieg nicht mehr erwirtschaften konnten, als zurechtgestutzter Kleinststaat.

Dieser Teufelskreis versklavt die Völker unter den geisteskranken Fädenziehern namens Hochfinanciers. Die betreibende Partei ist Teil ihrer und somit ein Fall für den Staatsanwalt, nicht jedoch – in einer betreibenden Rolle – für den Exekutionsrichter!

Indem man mich, der ich die Leistungen unbaren Zahlungsverkehrs der betreibenden Partei, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, ohne Vorsatz in Anspruch genommen habe, nunmehr dazu zwingen will, deren Scheinforderungen zu befriedigen, verlangt man von mir, zum Hehler zu werden.

Ich lehne das auch unter Berufung auf Artikel 1 des 4. Zusatzprotokolls der EMRK sowie auf die Artikel 3, 4 und 5 EMRK ab!

Ich habe insbesondere in den letzten 6 Jahren in hunderten schriftlichen Eingaben an Dutzende österreichische und internationale Behördenstellen wertvollste Dienstleistungen aus dem Rechtsbereich (betreffs Aufzeigen, dass Hochverrat und Sklaverei herrscht) erbracht, für die ich nicht bezahlt wurde. Ich habe daher essentiell dazu beigetragen, dass ein Teil solcher Scheingeldmengen mit Werthältigem aufgefüllt bzw. das Bewusstsein der werktätigen Klasse gestärkt wird, was im Sinne des aufgezeigten Teufelskreises einen wichtigen Beitrag zur Entschärfung der prekären Situation am Finanzkapitalmarkt darstellt.

Ich schulde dieser Volkswirtschaft somit nichts! Sie schuldet vielmehr mir und ihr selbst, damit aufzuhören, mich zu unterdrücken, damit ich meine Leistungen als Jurist wieder frei und selbst bestimmt und zu ihrem Wohl in sie einbringen kann.

Mag. Arthur Harald Lambauer

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Hätte ich gewusst, was ich damit anrichte, hätte ich mir größere Mühe gegeben.

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